5x Umsatz mit Fractional Sales und LinkedIn-Markenaufbau
- Umsatzeffekt
- Umsatz verfünffacht
- Dauer
- weniger als 9 Monate
Ausgangslage
Zylon ist ein schnell wachsendes KI-Startup, das aus dem viralen Erfolg seines Open-Source-Tools Private GPT hervorgegangen ist. Das Tool ermöglicht die sichere, lokale Nutzung generativer KI ohne Internetverbindung – ideal für Unternehmen, denen Datenschutz besonders wichtig ist.
Bis Anfang 2025 hatte Zylon:
- eine siebenstellige Pre-Seed-Finanzierungsrunde mit führenden Risikokapitalgebern abgeschlossen.
- großes Interesse und eine starke Nachfrage in seiner Open-Source-Community erzielt.
- On-Premise-KI-Plattformen für Unternehmen in regulierten Branchen entwickelt.
Obwohl das Produkt technisch erstklassig war, fehlte dem Gründerteam das Wissen über Vertrieb und Go-to-Market, um aus eingehender Nachfrage mithilfe eines strukturierten Vertriebs Umsätze mit Unternehmenskunden zu erzielen.
Herausforderungen
- Kein strukturierter Vertriebsprozess: Langsames Nachfassen und ein unklar definiertes ideales Kundenprofil (ICP) ließen Abschlusschancen verstreichen.
- Eingehendes Interesse ≠ Umsatz: Das enorme Interesse am Open-Source-Angebot führte nicht zu Abschlüssen mit Unternehmenskunden.
- Kein systematischer Outbound-Vertrieb oder Markenaufbau: Außerhalb von GitHub wurde keine Nachfrage aktiv aufgebaut.
- Zu wenig Kapazität: Die Gründer waren durch die gleichzeitige Arbeit an Produkt, Technologie, Vertrieb und Support überlastet.
- Unsicherheit bei der Personalgewinnung: Es war unklar, wie die ersten Stellen in Vertrieb und Marketing in einem so spezialisierten Markt besetzt werden sollten.
Auswirkungen
- Die technisch orientierten Gründer mussten B2B-Vertrieb erlernen und selbst umsetzen.
- Es war schwierig, Investoren zu gewinnen oder das Unternehmen mit planbarem Wachstum zu skalieren.
- Hohes Risiko für Engpässe beim Umsatzwachstum trotz starker Nachfrage aus dem Markt.
- Risiko, Abschlüsse zu verlieren, weil zu langsam oder nicht konsequent nachgefasst wurde.
Verlauf der Zusammenarbeit
Phase 1: Befähigung zum Vertrieb mit Fractional Sales: Wichtige Kunden gewonnen und Vertrieb erlernt.
„Aus einem Vertrieb ohne Struktur wurde eine gut gefüllte Pipeline, die zu Abschlüssen führt.“
- Klares ideales Kundenprofil: Unterstützung dabei, Zielbranchen und Zielpersonen klar zu definieren – etwa in regulierten Bereichen wie Kreditgenossenschaften, lokalen Banken und ähnlichen Organisationen.
- Passende Botschaften für den Zielmarkt: Die Positionierung wurde anhand konkreter Anwendungsfälle geschärft.
- Coaching für Verkaufschancen: Jedes Verkaufsgespräch wurde analysiert und optimiert.
- Gestaltung des Vertriebsprozesses: Zylons erster strukturierter B2B-Vertriebsprozess für Unternehmenskunden wurde entwickelt und eingeführt.
- Entwicklung der Pipeline: Erste Verkaufschancen entwickelten sich zu hochwertigen Verträgen mit Unternehmenskunden.
Phase 2: Systematischer Markenaufbau auf LinkedIn: Zylons Marke von Grund auf aufgebaut
„Von 2 Beiträgen pro Monat auf 2 pro Woche – mit mehr als 1 Mio. Impressionen.“
- Aufbau persönlicher Marken: Die Content-Strategie stellte nun die Gründer statt des Unternehmens in den Mittelpunkt.
- Übernahme der Beitragserstellung: Aus wöchentlichen Interviews entstanden wirkungsvolle LinkedIn-Beiträge – 2–3 pro Woche und Gründer.
- Virale Reichweite: Einige Beiträge erzielten mehr als 1 Mio. Aufrufe, was Bekanntheit, Interesse und die Zahl der Leads steigerte.
- System für Inbound und Outbound: Ein System wurde aufgebaut, um sowohl eingehende als auch künftige Outbound-Verkaufschancen weiterzuentwickeln.
Phase 3: Vorbereitung auf besonders starkes Wachstum
- Definition der Rolle: SalesPlaybook half dabei, die Aufgaben und die Stellenbeschreibung für Zylons erste Go-to-Market-Einstellung zu präzisieren.
- Spezialisiertes Kandidatenprofil: Ein Kandidat mit Erfahrung in KI für Unternehmen, dem Aufbau eines Vertriebs von Grund auf und Rechenzentrumstechnologie wurde gefunden und interviewt.
Bereit zum Delegieren: Die Gründer blieben strategisch im Vertrieb eingebunden, delegierten jedoch operative Aufgaben, die zuvor zu Engpässen geführt hatten.